Erste Antworten zu den nicht zutreffenden (falschen) Aussagen ...   ... Die obersten Ränge im Vereinten Kommando des Warschauer Vertrages blieben zudem ausschließlich sowjetischen     Generalen vorbehalten, die in Strausberg bei Berlin über eigene Wohnsuiten verfügten .... Quelle: Seite 27 “Geheim-     objekt Atombunker, die Troposphären- Funkstation Eichenthal” ... Gäste erhalten hier auch Einblicke in die geheimen Technologien der Nachrichtenübermittlung..., ... die Besucher sahen die Schaltschränke in denen die geheimen Informationen automatisch verschlüsselt wurden ..., ... in die autom. Vermittlungszentrale vom Typ FVS 4 die mit vier blaugrauen Schrankwandreihen bestückt ist. Dieser     Raum durfte nur von Angehörigen des Spezialnachrichtendienstes (SND) der NVA, der für die Chiffrierung und Codie-     rung der geheimen Funknachrichten zuständig...., betreten werden. Quelle u.a.: Seite 68 “Geheimobjekt Atombunker,     die Troposphären- Funkstation Eichenthal”  Das “Vereinte Kommando” (Autor meint sicher das Oberkommando) des Warschauer Vertrages hatte seinen Dienst- sitz in Moskau, der des Stabes in der Westrichtung befand  sich in Legnica (VR Polen). Die “obersten Ränge”,  also die sowjetischen Generale hatten demzufolge ihre Wohnsitze in Moskau und Legnica und nicht in Strausberg. Hier wohnte lediglich ein Vertreter der sowjetischen Streitkräfte, als Berater im MfNV bezeichnet. Sein Wohnsitz, ein Ein- familienhaus in der Fontanestrasse. Seine Mit-arbeiter wohnten im “Plattenbau”. Vertreter für viele Jahre:  Generaloberst Tankajew.  Das Vermittlungssystem FVS 4 ist ein handvermitteltes offenes Fernsprechvermittlungssystem mit zwei Abfrageplät- zen. Der konstruktive Aufbau ähnelt der automatischen Telefonzentrale ATZ 65. In Gestellreihen sind Fernschrank, Umsetzerschränke, Verteiler, Meßplatz u.a. installiert. Bedienung und Wartung erfolgte durch Fernsprechpersonal ohne Bestätigung für den Spezialnachrichtendienst. In den Gestell-reihen gab es weder installierte Verschlüs- selungs- noch Chiffriertechnik. Hier wurde nichts automatisch verschlüsselt oder codiert, auch keine ge- heimen Funknachrichten. Mit geheimen Nachrichten kam die Besatzung der Station zu keiner Zeit in Berührung. Das Vermittlungssystem war Bestandteil eines Not- und Havariefernsprechnetzes der NVA, welches keinen unmit- telbaren Bezug zur Troposphären- Funkstation hatte. Dazu später an anderer Stelle mehr.     ... das Troposphären- Nachrichtensystem ist ein abhörsicheres Kommunikationsnetz ..., ... die Troposphärenfunkzentralen basieren auf einer abhörsicheren Technologie ..., ... das Troposphärensystem  stellt ein Führungssystem dar und hatte das Nachrichtensystem bei Ausfall zu kompensie-     ren ..., ... die Bunkerbesatzung sollte nach einem Atomschlag Nachrichten übermitteln – per Troposphärenfunk an weitere 25     Bunker..., ... hatte die Aufgabe, die Fernsprechverbindungen auf dem Hauptschauplatz DEUTSCHLAND zur Zentrale in Moskau     und den Kampflinien des Warschauer Vertrages aufrecht zu erhalten ..., ... Eichenthal hatte eine besondere strategische Bedeutung für die Informationsübermittlung mit existenziellen Ausgang     für die Rotbannerflotte bei Kampfhandlungen..., ... die Besatzungen der Zentralen waren Übermittler von Ereignismeldungen in der Kampfzone, leiteten die an östliche      Führungsstellen weiter ..., ... Die drei Troposphären- Funkzentralen... gehörten neben dem Regierungs- Sondernetz 1 zu den geheimen ... Netz-     werken der DDR. ... Als Führungssysteme standen sie ... über bzw. den ... Teilstreitkräften der NVA. Sie waren ... zug-     leich als Stütznachrichtenzentralen funktionierten, in dem sie als Schalt- und Betriebsnetz der oberen Führungsebene     verschiedene Stäbe, Gefechtsstände und Führungsstellen mit Nachrichten versorgten.....     (Quelle u.a. Seite 31 “Geheimobjekt Atombunker, die Troposphären- Funkstation Eichenthal” Der Autor macht das Sondernetz 1 zu einem Regierungsnetz, macht es mit den drei Troposphären- Funkzentralen zu geheimen Kommunikations- Netzwerken und bezeichnet beide gleichzeitig als Führungssys- teme mit der Aufgabe als Stütznachrichtenzentrale zu funktionieren, indem sie als Schalt- u. Betriebsnetz Führungsstellen mit Nachrichten versorgten. Als Führungssystem soll das Troposphären- Nachrichtensystem dann noch das Nachrichtensystem kom- pensieren ! Wer soll dieses Kauderwelsch verstehen ?, der Autor wusste nicht, worüber er schrieb !   1. Ein Nachrichtennetz ist kein Führungssystem sondern ein technisches Führungsmittel, 2. Das Sondernetz 1 diente als Stabsnetz in der Stufe der ständigen Gefechtsbereitschaft, das Troposphären- Nach-     richtensystem als reines Führungsnetz,   3. Nur die Troposphären- Funkstationen erfüllten Aufgaben einer Stütznachrichtenzentrale. In dieser Funktion ver-     sorgten sie keine einzige Führungsstelle mit Nachrichten. Ihre Aufgabe in Kurzfassung: Herstellen, Halten, Be-     treiben und Weiterschalten von Troposphären- Nachrichtenkanälen zur Nutzung bei den Führungsstellen,     die sich teilweise weit entfernt von den Stationen befanden, sich fernmelde- versorgungsmäßig auf diese abstütz-     ten, 4. Die Besatzungen der Troposphären- Funkstationen hatten auf den Informationsfluss absolut keinen Einfluss. Sie     kamen mit operativen Funknachrichten, Zustands- und Ereignismeldungen oder anderen Informationen der Füh-     rungsstellen nicht in Berührung, geschweige denn hatten sie solche weiter zu leiten, weder vor, noch nach einem     Atomschlag, 5. Das Troposphären- Nachrichtensystem war kein abhörsicheres Netz, es unterlag keiner abhörsicheren Technolo-     gie. Die gebildeten Troposphären- Nachrichtenkanäle entsprachen dem internationalen Standard nach CCITT. Erst     ihre Nutzung durch den Einsatz von Verschlüsselungs- oder Chiffriertechnik bei den Endstellen auf den Führungs-     stellen machte die Informationsübertragung relativ oder garantiert sicher, in Abhängigkeit von der eingesetzten     Technik, 6. Eine besondere strategische Bedeutung hatte die Station Eichenthal weder für die “Rotbannerflotte”, gemeint ist     sicher der Stab der Vereinten Ostseeflotten, noch in andere Richtungen. Die Station war nicht entsprechend aus-     gerüstet, hatte für diese Richtung nicht einmal einen Troposphärenfunkgerätesatz zum Herstellen einer Verbin-     dung. Von vier projektierten Gerätesätzen war nur einer installiert.  7. Damit musste der Bunker, wie an andere Stelle veröffentlicht, 1992 nicht leer geräumt werden, er war “leer”. 8. Zwischen Führungsstellen waren die Nachrichtenverbindungen mehrfach organisiert, als Funk-, Draht-, Richtfunk,     Troposphären-, Satelliten- und als Kurier- und Feldpostverbindungen, z.B. . In ihrer Gesamtheit stellten alle diese     Verbindungsarten das Nachrichtensystem der NVA dar. Mit dem Einsatz der Troposhärenfunkverbindungen war     eine weitere Alternative für den Fall des Ausfalles einer der genannten Verbindungsarten geschaffen. Wie also     sollte das Troposphären- Nachrichtensystem das Nachrichtensystem der NVA kompensieren ?  zurück  ... Man hat Vorsorge dafür getragen, dass bei einer fehlerhaften Bedienung die wichtigsten Parameter der Nachrich-      tentechnik von außerhalb (fernbedienbar) steuerbar gewesen wären - selbst dann, wenn wegen des Überdrucks      etwa keiner vom Personal im Bunker überlebt hätte. ...., Unsinn, was da zu lesen steht !  Es gab außerhalb des Bunkers keine Fernbedienelemente zum Steuern von Fehl- bedienungen an der Nachrichtentechnik oder bei Ausfall der Besatzung. Die Besatzung wäre im Extremfall nicht infolge des Überdrucks (Arbeitsregime III des Bunkers), sondern infolge der Überschreitung der maximalen Nut- zungszeit der Filtersysteme ums Leben gekommen. Das Regime entsprach dem hermetischen Verschluss des Bun- kers mit einem geringen, für den menschlichen Organismus, ungefährlichen Überdruck und war infolge der instal- lierten Filtersysteme nur eine begrenzte Zeit fahrbar. Mit dem Überdruck wurde das Eindringen von Außenluft in den Bunker über undichte Stellen verhindert.       Prinzipdarstellung  Nachrichtenkanal / Nachrichtenverbindung FüSt. A Richtfunk u.a. ÜT-Systeme einer NZ FüSt. B Richtfunk u.a. ÜT-Systeme einer NZ Fm.- Kabel Na.-Kanal Richtfunk Na.-Kanal Na.- Kanal A - B 3 Abschnitte Tropo-Funk- Na.-Kanal Fm.- Kabel Na.-Kanal Richtfunk Na.-Kanal Na.- Verbdg. zwischen den Endstellen A - B Legende zum Schema (ks): FüSt.   - Führungsstelle NZ       - Nachrichtenzentrale Verbdg - Verbindung ÜT       - Übertragungstechnik           z.B. Draht, Funk, Richtfunk, Satellit,              Troposphäre - Trägerfrequenztechnik,              Wechselstromtelegraphietechnik, Ver-              stärkertechnik usw. Abschnitt I Abschnitt II Abschnitt III Tropo A Tropo B ... die Zeit zur Errichtung einer Ersatzantennenanlage betrug 20 Minuten ..., (das bei Erfordernis in verseuchter Umgebung) 1. Die Troposphärenfunkstation Eichenthal hatte weder eine Kettenraupe als Zugmittel, noch eine mobile “Ersatzan- tennenanlage” als Basis für die Ermittlung einer Normzeit,  2. Das Ausmaß einer möglichen Zerstörung, im besonderen jedoch die Zeit zu ihrer Beseitigung im Umfeld der Mast-     fundamente war schwer kalkulierbar.  Für die Ermittlung einer Normzeit jedoch von Bedeutung, 3. Einzig vorbereitet, die bereitliegenden Reserveantennenzuleitungen in den Nebenbauten des Bunkers, siehe ne-     benstehende Fotos.     Zusammenfassung: Beschriebene Normzeit von 20 Min. zur Errichtung einer “Ersatzantennenanlage” ist bei Insidern nicht bekannt. ... im November1989, die Grenze zur Bundesrepublik war gerade erst geöffnet, da tauchen zwei sowjetische Offiziere in Eichenthal auf, um die Geräte des Spezialnachrichtendienstes (SND) mitzunehmen, weil diese nur eine Leihgabe für die Zeit der Waffenbrüderschaft sind.   Diese Aussage ist der Höhepunkt eines unübertreffbaren Unsinns (siehe Seite 70 - Geheimobjekt Atombunker - die Troposphären- Funkstation Eichenthal). Die Technik des SND gehörte gesichert eingesetzt, wie kaum ein anderes Gerät in der NVA. Sie war registriert, ver- schlossen. Nur ausgewählte Personen hatten Zugriff. Diese waren vom Zentralen Chiffrierorgan der DDR bestätigt und galten als Geheimnisträger. Und gerade diese Personen übergeben unbekannten sowjetischen Offizieren die Technik des SND zur Mitnahme ???. Die Technik des SND aus sowjetischer Produktion, wie sie auch in Eichenthal im Einsatz war, wurde befehlsgemäß bis zum 3.Oktober 1990 in der Sammelstelle Niederlehme zur Rückgabe an die UdSSR angeliefert. Le-seprobe   “Geheimobjekt Atombunker, die Troposphären-Funkstation Eichenthal” Troposphären-Funkstation  302 bei “Politische Memoriale MV e.V.”     Websiten unter der 2005 - 2014 J.Kampe 2005 - 2011 J.Kampe 2005 - 2011 J.Kampe 2005 - 2017 Endstellen können sein: Fernsprech-, Fernschreib-, Datengeräte usw.. Sie können direkt am ÜT-Sys- tem oder über SAS- und Chiffriertechnik angeschlossen sein. Sind an einem Nachrichtenkanal die Endstellen angeschlossen / vermittelt und betriebsbereit, spricht man von einer Nachrichten- verbindung.